Nicole Razavi MdL

Pressemitteilung Nicole Razavi MdL Tolle Leistung der Schülerinnen und Schüler der Bodelschwingh Schule

Nicole Razavi MdL: „Schülerinnen und Schüler der Bodelschwingh Schule Geislingen belegen mit ihrem Projekt „Begegnung mit Behinderung – Leben vor und nach der Wende“ beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ den 3. Platz.“

Die Umsetzung des Projekts und der Einsatz, den die Jugendlichen hinein investiert haben, sind bemerkenswert.“

 

„Ich freue mich sehr für die Schülerinnen und Schüler der Bodelschwingh Schule Geislingen. Mit ihrem Projekt „Begegnung mit Behinderung – Leben vor und nach der Wende“ belegen sie beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ den dritten Platz, der mit 500 Euro dotiert ist“, freut sich die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL.

„Ein wichtiges Thema das die Jugendlichen eindrucksvoll bearbeitet haben“, so Razavi. „Die klare Auseinandersetzung mit Lebenswelten behinderter Menschen vor und nach der deutschen Widervereinigung zeigt nicht nur Empathie, sondern auch Mut zur Offenheit. Die Umsetzung des Projekts und der Einsatz, den die Jugendlichen hinein investiert haben, sind bemerkenswert“.

„Die Jugendlichen beschäftigen sich intensiv mit der deutschen Einheit und der Transformationszeit. Durch ihre eigenständige Recherche, diskutieren sie kritisch, ziehen Schlüsse und tragen so einen eigenständigen, wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen Zeitgeschichte aus Sicht der jungen Generation bei. Ihr Enthusiasmus und ihr Verantwortungsbewusstsein zeigen, wie viel Kraft in der Jugend steckt, um die Lehren der Vergangenheit in eine zukunftsorientierte Gegenwart zu überführen. Insbesondere wird durch die Hervorhebung benachteiligter Gruppen wie Menschen mit Behinderungen deutlich, wie wichtig eine inklusive Perspektive ist, um die Lehren der Vergangenheit verantwortungsvoll in eine gerechte, zukunftsorientierte Gegenwart zu überführen.“, sagt Nicole Razavi MdL abschließend.

Die Jugendlichen haben ein Video mit dem Thema „Das Leben von Menschen mit Behinderung vor und nach der deutschen Wiedervereinigung gedreht. Darin beantworten sie zentrale Fragen wie: Wie (gut) konnten Menschen mit Behinderung im Alltag mitmachen? Was wurde durch die Wiedervereinigung anders? Gibt es genug Barrierefreiheit? Die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher testen zudem selbst, wie körperliche Einschränkungen das Alltagsleben beeinflussen würden. Danach befragen sie zwei Menschen zum Thema Behinderung. Das Video haben die Jugendlichen eigenständig geschnitten.

Hintergrund:

Am 15. Juni verlieh die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland Elisabeth Kaiser mit der Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin die Preise. 36 Projekte der insgesamt über 300 Einreichungen wurden in dieser vierten Wettbewerbsrunde ausgezeichnet. Das Schwerpunktthema „Neue Begegnungen“ motivierte über 1.600 junge Menschen zwischen 13 und 19 Jahren aus ganz Deutschland, ihre Ideen in Filmen, Podcasts, Kunstwerken und Social-Media-Beiträgen umzusetzen.