Nicole Razavi MdL: „Land fördert Projekt der Geislinger Agapedia-Stiftung gegen Jugendarmut mit 250.000 Euro“

09.12.2022, 16:03 Uhr
Nicole Razavi MdL mit Stiftungsgründer Jürgen Klinsmann
Nicole Razavi MdL mit Stiftungsgründer Jürgen Klinsmann

Projekt „Wege aus der Armut - Empowerment durch Bildung und Soziales“ erhält einen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro

„Ab Januar 2023 fördert das Land mit Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) zehn Projekte gegen Jugendarmut in Baden-Württemberg und Geislingen ist mit dabei“, teilt Nicole Razavi MdL mit. Die Agapedia Stiftung für Kinder, Bildung und Soziales am Standort Geislingen ist mit ihrem Projekt „Wege aus der Armut - Empowerment durch Bildung und Soziales“ für einen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro ausgewählt worden. „Durch die aktuelle Krise steigt das Armutsrisiko in der Gesellschaft. Wer schon im Kindesalter auf Vieles verzichten muss, weil die Möglichkeiten fehlen, kann diesen Teilhaberückstand oft ein Leben lang nicht mehr aufholen. Das darf nicht sein und deshalb fördern wir Projekte, die früh gegensteuern oder die Folgen von Armut abmildern. Die Agapedia Stiftung hat mit dem Kinderhaus K19 bereits einen Ort geschaffen, den viele Kinder täglich besuchen und liebgewonnen haben. Ich freue mich sehr, dass Geislingen mit dem bewilligten Zuschuss nun weitere Unterstützung in der Jugendarbeit erhält“, sagt Nicole Razavi MdL.
 
Hintergrund
 
Ziel der Förderprojekte ist es, Ungleichheiten in der Gesellschaft abzubauen und möglichst allen Kindern und Jugendlichen gleich gute Startmöglichkeiten zu bieten. Dafür werden mit den Projekten unterschiedliche Ansätze verfolgt. Allen gemeinsam ist der Anspruch, Perspektiven für eine Zukunft ohne Armut aufzuzeigen und umzusetzen. Dies geschieht durch psychosoziale Stabilisierung, aber auch durch Elemente der Erlebnispädagogik oder durch Einbeziehung des familiären Umfelds.
 
Für die dreijährige Förderung der Projekte gegen Jugendarmut stehen insgesamt rund sechs Millionen Euro zur Verfügung: Rund drei Millionen Euro aus dem ESF Plus werden mit rund drei Millionen Euro aus dem Landeshaushalt ergänzt. Der (ESF Plus) ist auch in der neuen Förderperiode 2021-2027 das wichtigste Finanzierungs- und Förderinstrument der Europäischen Union (EU), um die Beschäftigungs- und Bildungschancen zu verbessern. In Baden-Württemberg konzentriert sich der ESF Plus dazu insbesondere auf die Förderung von nachhaltiger Beschäftigung, lebenslangem Lernen und Fachkräftesicherung sowie sozialer Inklusion, gesellschaftlicher Teilhabe und Bekämpfung von Armut.