Nicole Razavi MdL: „Der Wahlkreis Geislingen profitiert: Land fördert Städtebaumaßnahmen in Albershausen, Lauterstein, Ottenbach und Salach mit rund 2,7 Millionen Euro“

03.06.2022, 16:29 Uhr

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen: „Mit der Städtebauförderung werden die Kommunen fit für die Zukunft gemacht.“  

Heute hat Nicole Razavi als Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen die Maßnahmen der Städtebauförderung 2022 mit einem Volumen von über 237 Euro für das ganze Land bekanntgegeben. Erfreulich ist, dass, wie schon in der Vergangenheit, auch beträchtliche Mittel daraus in ihren eigenen Wahlkreis Geislingen und in den Landkreis Göppingen fließen.  „Die Städtebauförderung ist das stärkste Pferd unter den Förderprogrammen im Land. Deshalb freue ich mich sehr, dass auch in diesem Jahr unsere Städte und Gemeinden profitieren und rund 2,7 Millionen Euro in den Wahlkreis Geislingen (LK GP gesamt: 3,45 Mio. Euro) fließen“, teilt Nicole Razavi MdL mit. „Damit unterstützen wir vier Kommunen tatkräftig, große Sanierungsprojekte weiter voranzutreiben.“

Salach erhält 1,1 Millionen Euro für das Sanierungsgebiet „Ortsmitte Ost“. Lauterstein kann 600.000 Euro für den Nenninger Ortskern einplanen. In die Gemeinde Albershausen fließen 500.000 Euro für das Projekt “Ortskern II“ und die Gemeinde Ottenbach kann einen Zuschuss von 500.000 Euro in das Sanierungsgebiet Hauptstraße investieren. In den Landkreis Insgesamt fließen 3,45 Millionen Euro. „Herzliche Gratulation an die ausgewählten Kommunen! Die positive Wirkung der Städtebauförderung über die letzten Jahrzehnte kann man sehen. Deshalb ist es mir natürlich wichtig, dass unsere Kommunen, die sich auf den Weg machen, zu sanieren und zu gestalten, weiter von diesem großartigen Programm profitieren. Die Städtebauförderung 2022 zeigt einmal mehr, warum sie so wertvoll ist: Zentrale Vorhaben in den Kommunen unserer Region erhalten über einen längeren Zeitraum Zuschüsse, in der Regel acht bis zwölf Jahre lang. Das ist wertvolle Planungssicherheit und bedeutet vor Ort viele weitere Folgeinvestitionen, von denen die lokalen Betriebe profitieren. Wer im Kreis Göppingen unterwegs ist, sieht das Potenzial, das in den Orten freigesetzt wird: Gebäude können modernisiert, öffentliche Räume gestaltet, Missstände beseitigt und neue Begegnungsorte geschaffen werden. Diese Unterstützung durch Land und Bund ist gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie jetzt erleben, unverzichtbar und ich kann die Gemeinden nur motivieren, sich auf den Weg zu machen. Seit wenigen Tagen können Anträge für das Programm 2023 gestellt werden“, betont die Ministerin und CDU-Landtagsabgeordnete weiter.
 
„Klar ist auch: Städtebauliche Erneuerung ist eine Daueraufgabe. Stetig kommen neue Themen und Herausforderungen dazu, über die ich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vor Ort spreche: Ob die Menschen am Ort Wohnraum finden und für sich in ihrem Wohnumfeld eine Zukunft sehen, gehört ebenso dazu wie lebendige Innenstädte und die Folgen des Klimawandels. Hinzu kommen der Strukturwandel im Einzelhandel und die Ausnahmesituation der Pandemie, die in unseren Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen Spuren hinterlässt. All das bringt städtebauliche Herausforderungen mit sich, die wir uns vor 20, 30 Jahren noch gar nicht hätten vorstellen können. Und das alles kostet viel Geld. Unsere Städte und Gemeinden schaffen das nicht alleine, sie brauchen zuverlässige Partner. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Land und Bund weiterhin mit Programmen wie der Städtebauförderung mithelfen, auch hier im Kreis Göppingen. Denn die städtebauliche Entwicklung hier vor Ort ist mir sowohl als zuständige Ressortministerin für Landesentwicklung und Wohnen, ebenso wie als örtliche Abgeordnete sehr wichtig“, so Nicole Razavi MdL abschließend. 
 
 
Hintergrund
Rund 237 Millionen Euro investiert das Land in diesem Jahr im Rahmen der Städtebauförderung in 313 Projekte. Darunter sind 51 neue Projekte und 262 Maßnahmen, für die weitere Mittel freigegeben wurden. Rund 76 Millionen Euro davon bezahlt der Bund. Attraktive und vitale Innenstädte und Ortskerne stehen   im Programmjahr 2022, das wieder um ein Mehrfaches überzeichnet ist, bei zahlreichen geförderten Kommunen im Mittelpunkt. Eine wichtige Rolle spielen dabei der Erhalt und die Schaffung von Plätzen, die Aufwertung des öffentlichen Raums und des Wohnumfeldes sowie die Sicherung der Nahversorgung. 
 
Auflistung der Maßnahmen im Wahlkreis Geislingen im Jahr 2022:
 
Albershausen Ortskern II     500.000 EUR
Lauterstein Ortskern Nenningen     600.000 EUR
Ottenbach Hauptstraße     500.000 EUR
Salach Ortsmitte Ost 1.100.000 EUR
 
Gesamt:             2.700.000 EUR