Nicole Razavi MdL: „Städtebauförderung ist eine Trumpfkarte für unsere Städte und Gemeinden“

31.05.2022, 17:50 Uhr

Kommunen im Landkreis Göppingen können ab sofort und bis zum 2. November 2022 Anträge für das Programm 2023 stellen 

 

 
„Es geht los: Die Antragsfrist für das Städtebauförderprogramm 2023 läuft“, teilt Nicole Razavi MdL mit. „Damit können Städte und Gemeinden auch im Landkreis Göppingen ab sofort und bis zum 2. November 2022 Anträge auf Zuschüsse stellen. Das bedeutet die Chance auf wichtige Fördermittel für attraktive Ortszentren, dringend benötigten Wohnraum, für Bauprojekte wie Kitas, Schulen und Bürgerhäuser und für Vieles mehr. Die Zukunft muss in unseren Dörfern bleiben, und die Menschen auch. Wer in der Region unterwegs ist, sieht: Viele unserer Kommunen zwischen Alb und Fils haben sich schon erfolgreich beworben und von der Städtebauförderung profitiert. Und zwar nicht nur einmalig, sondern oft über mehrere Jahre. Sanierungsgebiete können entwickelt, Missstände beseitigt oder neue Begegnungsorte geschaffen werden. Die Städtebauförderung ist auch für den Landkreis Göppingen eine echte Trumpfkarte im Standortpoker, weil sie Planungssicherheit für zentrale Vorhaben bedeutet. Ich halte es für wichtig, dass viele unserer Kommunen mitmachen und unterstütze als örtliche Abgeordnete jeden Antrag sehr gerne“, so Razavi weiter, die auch Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen ist.
 
„Stadt- und Ortszentren lebendig zu halten, das ist gerade nach der Corona-Pandemie eine hochaktuelle Aufgabe. Aus vielen Gesprächen vor Ort weiß ich, wie ernst die Situation bei vielen Händlern ist. Aber auch darüber hinaus setzt die Städtebauförderung bei den zentralen Herausforderungen unserer Zeit an. Wir brauchen Flächen für dringend benötigten Wohnraum und müssen mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie jetzt haben, ist die Städtebauförderung mit ihrem hohen Fördervolumen eine wertvolle Unterstützung. Jeder Euro löst außerdem zusätzliche Investitionen aus, die unseren lokalen Betrieben zugutekommen“, so Nicole Razavi MdL abschließend.
 
Hintergrund
 
Seit 1971 leistet die Städtebauförderung mit Bundes- und Landesfinanzhilfen in Baden-Württemberg einen bedeutenden Beitrag zur zukunftsgerechten Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden.  Fast 900 der 1.100 Städte und Gemeinden des Landes haben sich erfolgreich um Fördermittel beworben. Im Jahr 2021 konnten in Baden-Württemberg rund 265 Millionen Euro, davon 90 Millionen Bundesfinanzhilfen, bewilligt werden. Die Programmausschreibung 2023 und weiterführende Informationen finden sich unter: www.stadterneuerung-bw.de.