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02.11.2018
Entscheidung jetzt! Der CDU Kreisverband Göppingen und die Junge Union im Unteren Filstal drängen in einem offenen Brief an Landrat Edgar Wolff auf eine schnelle Entscheidung über den Windkraftstandort im Nassachtal

CDU-Kreisvorsitzende Nicole Razavi MdL und JU-Vorsitzender Vincent Krapf: „Windräder machen dort Sinn, wo auch der Wind bläst! Über den Windkraftstandort ES-02 Sümpflesberg muss jetzt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger entschieden werden!“

„Windräder machen dort Sinn, wo auch der Wind bläst! Über den Windkraftstandort ES-02 Sümpflesberg muss jetzt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger entschieden werden!“ Das ist die klare Haltung des CDU Kreisverbandes Göppingen und der Jungen Union Unteres Filstal. In einem gemeinsamen Schreiben haben sich die beiden Vorsitzenden Nicole Razavi MdL und Vincent Krapf an Landrat Edgar Wolff gewandt. Sie drängen darauf, dass die Landkreisverwaltung nun endlich eine Entscheidung trifft und die geplanten Windkraftanlagen des Windkraftbetreibers Uhl ablehnt. „Wir haben kein Verständnis für die lange Hängepartie. Spätestens seit die Städte Uhingen und Ebersbach den neuen Antrag der Fa. Uhl, statt der drei geplanten Windräder zwei weitere noch größere Anlagen aufzustellen, in der vergangenen Woche geschlossen abgelehnt haben, muss der Landkreis jetzt entscheiden und die Anlagen ebenso ablehnen! Dass der Landkreis gegen die klare Haltung der Gemeinderäte beiden Städten entscheidet, halten wir für nicht denkbar. Die Bürgerinnen und Bürger sollten also nicht länger im Unklaren gelassen werden.“

Bereits in einer Veranstaltung der CDU und JU im Juni diesen Jahres in Baiereck hatten über 100 Bürgerinnen und Bürger ihren Unmut über den Stand der Dinge zum Ausdruck gebracht. „Wir unterstützen diesen Standpunkt ganz entschieden und sprechen uns klar gegen die geplanten Anlage am Standort  ES-02 Sümpflesberg aus. Die Errichtung mehrer Windräder inmitten von Natur- und Siedlungsraum ist ein erheblicher Eingriff und muss daher verhältnismäßig und wirtschaftlich sein. Klar ist aber, dass das Windaufkommen im Schurwald nicht ausreicht, um von einer Wirtschaftlichkeit sprechen zu können. Das zeigt auch die unlängst errichtete Windkraftanlage bei Winterbach. Weiteres Konfliktpotential ist durch die zu erwartenden Lärmimmissionen vorprogrammiert“, so Nicole Razavi MdL und Vincent Krapf.

Unabhängig davon stehen wir für eine Energiewende mit Vernunft und Augenmaß und sind nicht generell gegen Windkraft und erneuerbare Energien. Deshalb haben hat die Junge Union bereits im Juni einen Alternativvorschlag gemacht: Das ehemalige Bundeswehrdepot am geplanten Windkraftstandort GP-03 zwischen Wangen und Adelberg bietet alle Voraussetzungen für den Bau eines Solarparks, wie er in Radelstetten bei Lonsee bereits existiert. „Eine solche Solaranlage mitten im Wald wäre für Mensch und Natur in Bau und Betrieb in „minimalinvasiv“ und dennoch ein leistungsfähiger Stromerzeuger“, so der Vorsitzende Vincent Krapf abschließend.

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