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08.01.2021, 16:00 Uhr
Nicole Razavi MdL: „Wir dürfen auch außerhalb der Heime niemanden beim Impfen vergessen“
CDU-Landtagsabgeordnete fordert in Schreiben an Sozialminister Manfred Lucha mehr mobile Impfeinsätze, zusätzliche Ansprache der über 80-Jähringen und eine schnelle Lösung für mobile Pflegedienste.
„Bei der größten Impfaktion in der Geschichte unseres Kreises und des Landes darf niemand durchs Netz fallen“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Wir dürfen gerade zu Beginn bei den stark gefährdeten Personengruppen niemanden vergessen. Auch außerhalb der Alten- und Pflegeheime gibt es viele Menschen, die auf die mobilen Impfteams angewiesen sind. Ich denke dabei an jene, die in betreuten Wohneinrichtungen zu Hause sind oder zu Hause gepflegt werden. Dazu kommen viele ältere Menschen, die selbst keine Termine vereinbaren, geschweige denn selbst ins Kreisimpfzentrum gehen können, weil sie keine Hilfe haben. Hier brauchen wir Hilfsangebote und es müssen praktikable Lösungen gefunden werden. Ich habe daher Herrn Minister Manfred Lucha in einem Schreiben gebeten, diese Vorschläge zu prüfen“, so Razavi weiter. 
 
Darin fordert die Geislinger Abgeordnete auch eine Lösung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mobilen Pflegedienste, die täglich Kontakt zu verschiedenen Menschen hohen Alters haben. „Sie sollten schnell geimpft werden können und nicht erst einzeln Termine in Impfzentren vereinbaren müssen. Das dauert zu lange und ist bei dieser belastenden Aufgabe nicht zumutbar. Ich schlage daher vor, Busse als mobile Impfzentren einzusetzen, wie es die Huber Group aus Mühlhausen im Täle bereits mit mobilen Teststationen erprobt hat“, so Razavi in ihrem Schreiben an den Minister. „Außerdem halte ich viel davon, dass wir in unserer Impfstrategie Menschen im Alter von über 80 persönlich anschreiben und auf die Möglichkeit der Impfung nochmals gesondert hinweisen. Jede Impfung ist ein Schritt heraus aus dieser Pandemie und wir können durch diese zusätzliche Ansprache weitere Menschen überzeugen.“ 
 
„In diesen Tagen darf man eines nicht vergessen: Ganze neun Monate nach Eintritt der Pandemie in das öffentliche Leben mit all seinen verheerenden Folgen haben wir mit einem geprüften und zugelassenen Impfstoff bereits die Perspektive auf eine Rückkehr zur Normalität in der Hand. Die Infrastruktur für nicht weniger als das Impfen der gesamten Bevölkerung steht bereit. Diese Leistungen verdienen Anerkennung. Der Prozess mag noch dauern und es mag die eine oder andere Schwierigkeit zu überwinden sein, wie der aktuell stockende Nachschub. Dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass unser Gesundheitswesen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Hilfe unserer vielen Ehrenamtlichen diese enorme Herausforderung gut meistern wird. Dafür müssen jetzt alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden“, so Nicole Razavi abschließend.
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