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18.09.2020
Nicole Razavi MdL zum Tag des Handwerks: „Unsere Betriebe sind eine Säule der lokalen Wirtschaft. Ich wünsche mir auch in Zukunft eine starke berufliche Bildung und ein starkes Handwerk bei uns im Kreis"
CDU-Landtagsfraktion verabschiedet Positionspapier: Das Handwerk braucht gute Rahmenbedingungen für eine gute Zukunft.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi sagt zum Tag des Handwerks am 19. September: „Wir wollen, dass das Handwerk die richtigen Rahmenbedingungen für eine sichere Zukunft bekommt. Dazu gehören Fachkräftenachwuchs und gute Arbeitsbedingungen. Wir haben gute Betriebe und gute Berufsschulen im Landkreis. Jetzt müssen wir es schaffen, dass sich wieder mehr junge Menschen für das Handwerk entscheiden“, so Razavi weiter. In ihrer Klausurtagung in dieser Woche hat die CDU-Landtagsfraktion deshalb ein Positionspapier Handwerk verabschiedet und greift die Sorgen der Branche auf. „Handwerk hat goldenen Boden! Ich bin davon überzeugt, dass dieser alte Satz noch heute gilt. Die Betriebe sind eine tragende Säule unserer Wirtschaft im Landkreis und im Land. Die ganze Branche steht aber vor riesigen Herausforderungen, denn sie muss digitaler werden, attraktiv für Berufsanfänger und Fachkräfte bleiben und ihren Platz als Qualitätsprimus festigen. Damit es unsere Betriebe auch in Zukunft in unseren Dörfern und Gemeinden gibt, die Menschen bei sich zu Hause beim Bäcker und Metzger einkaufen, zum Friseur, Schreiner und Elektriker gehen oder das Auto in die Werkstatt bringen können, müssen wir dringend umsteuern. Die Betriebsinhaber sagen mir bei meinen vielen Gesprächen vor Ort ganz klar: ‚Wir brauchen die Unterstützung der Politik.‘ Das greifen wir auf.“
 
„Um die Rahmenbedingungen zu verbessern, wollen wir die „Zukunftsinitiative Handwerk 2025“ weiter ausbauen, die Betriebe in den Themen Digitalisierung, Personal und Strategie unterstützt. Wir brauchen mittelstandsfreundlichere Verwaltungsprozesse und wollen die Berufsbildungsstätten finanziell besser ausstatten. Mit der Meisterprämie in Höhe von 1500 Euro hat die CDU in diesem Jahr eine wichtige Verbesserung durchsetzen können. Das wollen wir langfristig sichern und zusätzlich eine Meistergründungsprämie auf den Weg bringen. Das ist eine Wertschätzung für die Leistung derenigen, die den Weg hin zu einer Führungskraft im Handwerk antreten und vollenden. Damit wollen wir auch junge Menschen mit diesem Anreiz zusätzlich motivieren, sich auf den Weg einer Meisterausbildung zu begeben. Wir müssen wieder mehr Schulabsolventen für das Handwerk begeistern, denn wir freuen uns über jeden Azubi genauso wie über jeden Studenten.“ 
 
„Schaffen mit der Hand am Arm, das muss wieder einen guten Klang bekommen. Es muss wieder einen guten Klang haben, zu sagen, ich bin Schreiner, ich bin Flaschner, ich bin Elektriker, Bäcker, Gärtner und Metzger. Gerade jetzt, da durch die Corona-Pandemie viele Bildungsmessen und Werbeveranstaltungen für das Handwerk entfallen mussten, dürfen wir keine weißen Jahrgänge zulassen. Deshalb sind die Ausbildungskampagnen, die für die über 130 Handwerksberufe werben, sinnvoll und die Mittel dafür gut angelegt. Momentan kommen die Betriebe mit den Aufträgen nicht hinterher, weil ihnen die Leute fehlen. Privatkunden müssen monatelang warten, bis jemand kommt der daheim etwas reparieren kann. Das muss wieder anders werden. Ich wünsche mir auch in Zukunft eine starke berufliche Bildung und ein starkes Handwerk bei uns im Kreis und werde mich weiter dafür einsetzen“, sagt die Geislinger CDU-Abgeordnete.
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