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20.11.2019
Nicole Razavi MdL: „Das Image des Handwerks muss wieder strahlen. Eine Ausbildung machen, das muss wieder cool sein“
CDU-Landtagsfraktion meldet Meisterprämie für den Landeshaushalt an * 
Razavi: „Schaffen mit der Hand am Arm, das muss wieder einen guten Klang haben“
 
 
„Das Image des Handwerks muss wieder strahlen. Eine Ausbildung machen, das muss wieder cool und ein vielversprechender Einstieg ins Berufsleben sein“, sagt Nicole Razavi MdL. „Deshalb hat die CDU-Landtagsfraktion mit viel Nachdruck für eine Meisterprämie im Handwerk gekämpft. Mit Erfolg: Ab dem kommenden Jahr soll es 1.500 Euro Förderung für jede Meisterurkunde geben.  Darauf haben sich die Regierungsfraktionen im Doppelhaushalt 2020/2021 geeinigt, der im Dezember vom Landtag beschlossen wird. Baden-Württemberg wird für seine berufliche Bildung und für sein Handwerk auf der ganzen Welt beneidet und wir müssen alles dafür tun, um diesen Stellenwert zu erhalten. Die Meisterprämie ist hierfür ein wichtiger Baustein“, so Razavi weiter. 
 
„Meister sein, das bedeutet Ja zu Verantwortung und Ja zu Qualität. Die Meisterprämie ist eine Wertschätzung für die Leistung derjenigen, die den Weg hin zu einer Führungskraft im Handwerk antreten und vollenden. Wir wollen junge Menschen mit diesem Anreiz zusätzlich motivieren, sich auf den Weg einer Meisterausbildung zu begeben. Wir müssen wieder mehr Schulabsolventen für das Handwerk begeistern, denn wir freuen uns über jeden Azubi genauso wie über jeden Studenten. Schaffen mit der Hand am Arm, das muss wieder einen guten Klang bekommen. Wenn wir hier nicht umsteuern, wachen wir eines Tages auf und das Traggerüst unseres Wohlstands in Baden-Württemberg, der starke Mittelstand, wird nur noch eine bessere Ruine sein. Es muss wieder einen guten Klang haben, zu sagen, ich bin Schreiner, ich bin Flaschner, ich bin Elektriker. Wer glaubt, in der beruflichen Bildung sei die Zeit stehen geblieben, irrt. Ein Zerspanungsmechaniker hat die Hand heute nicht mehr nur am Werkzeug, sondern ähnlich wie ein Pilot auch am Touchpad eines hochkomplexen Gerätes. Er muss die Maschine bedienen, rüsten und programmieren können. Zudem sind seine organisatorischen Fähigkeiten, z. B. bei der Belegung der Maschine mit Aufträgen, gefragt. Handwerksberufe sind nicht nur solide und gut bezahlt, sondern auch anspruchsvoll.“
 
„Klar ist: Die Berufliche Bildung macht unsere Wirtschaft stark. Dieser Satz muss wieder gelten wie früher. Momentan kommen die Betriebe mit den Aufträgen nicht hinterher, weil ihnen die Leute fehlen. Privatkunden müssen monatelang warten, bis jemand kommt der daheim etwas reparieren kann. Das muss wieder anders werden.  Deshalb wollen wir noch mehr tun und im Doppelhaushalt weitere zwei Millionen Euro pro Jahr für das Projekt „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ bereitstellen. Damit helfen wir den Betrieben in den zentralen Themen Personal, Strategie und Digitalisierung, wo die Bedarfe am größten sind. Die CDU-Landtagsfraktion wird dem Handwerk weiter ein verlässlicher Partner sein“, so Nicole Razavi MdL abschließend.
 
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