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13.07.2018
Nicole Razavi MdL: „Pflegeberufe sind attraktiver als ihr Ruf und wir brauchen mehr öffentliche Anerkennung“
CDU-Landtagsabgeordnete besucht Michael-Hörauf-Stift in Bad Boll. Razavi: „Pflegerin und Pfleger zu sein, das muss vor allem eines sein: hoch angesehen“

„Pflegeberufe sind attraktiver als ihr Ruf und brauchen wieder mehr öffentliche Anerkennung“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi nach einem Besuch des Michael-Hörauf-Stifts in Bad Boll. „Es ist wirklich beeindruckend, wie sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  hier um die Stiftbewohner kümmern. Es wird alles getan, um den Menschen hier ihre Zeit so angenehm wie es irgendwie geht zu gestalten“, so Razavi weiter. „Wir werden in der Zukunft froh um jede gut ausgebildete Pflegekraft sein. Dieses Personal muss langfristig aufgebaut werden. Impulse vom Gesetzgeber allein reichen hier nicht, der Beruf braucht ein gutes Image. Pflegerin und Pfleger zu sein, das muss, gemessen an der Bedeutung dieses Berufs für die kommenden Jahre, wieder vor allem eines sein: hoch angesehen.“

Momentan werde der Beruf in Sachen Attraktivität unterschätzt: „Wer gerne im Kontakt mit anderen Menschen ist und sich mit Herz und Einsatz kümmert, kann in der Pflege seine Berufung finden“, sagt Nicole Razavi MdL. Damit einher gehe eine medizinisch orientierte Ausbildung und ein guter Verdienst sei ebenfalls möglich. „Im Unterschied zu vielen anderen Branchen, die vor großen Veränderungen und Ungewissheiten stehen, ist der Pflegeberuf vor allem eines: zukunftssicher. Allein zwischen 1999 und 2015 hat die Zahl der Pflegebedürftigen um 56% zugenommen, Tendenz weiter steigend.“

Daher stehe außer Frage, dass das Thema Pflege wieder mehr in die Mitte der Gesellschaft rücken werde. „Mit der Verabschiedung des Landespflegegesetzes zu Beginn dieses Jahres haben wir einen wichtigen Schritt zur Unterstützung  flexibler und  wohnortnaher Pflegeformen gemacht.“ Auf Bundesebene habe die CDU-geführte Regierung  in einem Sofortprogramm 13.000 neue Stellen in Einrichtungen der Altenpflege geschaffen. In einer ‚Konzertierten Aktion Pflege‘ sollen weitere Maßnahmen wie eine Ausbildungsoffensive, tarifgebundene Vergütung und Weiterqualifizierungsangebote für Pflegehelferinnen und –helfern zu Pflegefachkräften folgen. „Das alles sind richtige Impulse, die aber vor allem eines ergänzend brauchen: Das Bewusstsein und die Anerkennung, dass unsere Pflegerinnen und Pfleger einen unersetzlichen Dienst an der Gesellschaft leisten“, so Nicole Razavi MdL abschließend.

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