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21.02.2018
Nicole Razavi MdL zur Strafzahlung der Deutschen Bahn an das Verkehrsministerium: „Unsere Pendler verdienen einen Anteil daran“
Rekordsumme von elf Millionen Euro für schlechte Leistungen im Nahverkehr 2017 - Nicole Razavi MdL: „Investitionen in die Qualität sind wichtig, eine Fairplay-Gutschrift wäre gegenüber den Bahnfahrern aber eine richtige Geste“
 
„Ich finde, unsere Pendler hätten einen Anteil daran als Wiedergutmachung verdient“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL zur Rekordstrafzahlung der Deutschen Bahn an das Verkehrsministerium in Höhe von elf Millionen Euro. „Natürlich begrüße ich es, wenn diese Mittel nun auch in Fahrpläne, Fahrzeuge und Personal investiert werden. Wir wollen im Filstal und im Nahverkehr des Landes zurück zu einer Qualität, die diesen Namen verdient und die Bahn attraktiv macht“, so Razavi weiter.  Bei einer Rekordstrafzahlung von 11 Millionen Euro, der höchsten, die in Baden-Württemberg jemals von einem Verkehrsunternehmen bezahlt wurde, könne das Land sich aber nicht einfach aus der Affäre ziehen. „Das Land hat als Besteller des Fahrplans eine Mitverantwortung für die Misere. Der Bahnbetrieb im Filstal ist seit gut einem Jahr ein Glücksspiel und purer Stress für die Pendler. Die DB Regio bezahlt nun zurecht dafür Geld und hat im vergangenen Herbst auch einen Betrag an die Pendler zurückerstattet. Es wäre nun auch seitens des Landes eine richtige Geste, wenn diejenigen, die das immer noch jeden Tag ausbaden müssen, einen kleinen Anteil abbekommen. Für solch eine Fairplay-Gutschrift habe ich mich bereits im vergangenen Herbst eingesetzt und bedauere es deshalb sehr, dass das Verkehrsministerium derzeit hierfür keine Spielräume sieht“, so Nicole Razavi MdL abschließend.
 
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