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06.05.2020
Nicole Razavi MdL zum Fahrplan für die weitere Öffnung des Kita- und Schulbetriebs: „Die Familien im Kreis Göppingen atmen auf.“
Erste Öffnungen in Grundschulen und Kitas schon ab dem 18. Mai – nach Pfingsten Wechsel von Schule und Fernunterricht * Razavi: „Wir machen weitere Schritte zurück zu einer Normalität in Schule und Kinderbetreuung. Gesundheits- und Infektionsschutz steht weiterhin an oberster Stelle.“
Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL sagt heute zum Fahrplan für die weitere Öffnung des Kita- und Schulbetriebs:
 
„Heute atmen viele Familien im Kreis Göppingen auf. Kinder, Schüler und Eltern haben nach anstrengenden Wochen im Ausnahmezustand endlich wieder Klarheit, wie es weitergeht. Lehrer und Erzieher können sich darauf freuen, ihre Schützlinge bald wieder zu sehen. Da die Infektionszahlen sich positiv entwickeln, können wir jetzt weitere Schritte zurück zu einer Normalität in Schule und Kinderbetreuung machen. Das ist auch das Verdienst aller, die sich in den vergangenen Wochen diszipliniert zurückgehalten und auf vieles verzichtet haben.“
 
„Der neue Fahrplan sieht vor, dass die Viertklässler an den Grundschulen im Land ab 18. Mai 2020 mit reduziertem Angebot wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. Ebenfalls ab dem 18. Mai soll die Betreuung an den Kitas in Absprache mit den Trägern schrittweise auf bis zu 50 Prozent der Kinder ausgeweitet werden, zum Beispiel durch ein rollierendes System, das ermöglicht, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können.“
 
Nach den Pfingstferien ist Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen, sowie an Gymnasien, Realschulen, Haupt- und Werkrealschulen, an den beruflichen Schulen und an den Gemeinschaftsschulen in einem rollierenden System vorgesehen, das mit Fernlernangeboten verzahnt werden soll. Darüber hinaus richten die Schulen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die in den vergangenen Wochen weder digital noch analog erreicht wurden, Lerngruppen an den Schulen ein. In den Sommerferien wird das Kultusministerium zudem freiwillige Lern- und Förderangebote anbieten. „Klar ist: Der Neustart ist noch kein normaler Schulbetrieb. Solange die aktuellen Abstandsregeln gelten und auch noch Lehrer zu den Risikogruppen gehören, könne deshalb in allen Einrichtungen immer jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Kindern und Jugendlichen unterrichtet oder betreut werden. Erst wenn die Abstandsregeln grundsätzlich aufgehoben werden, ist eine Rückkehr zu einem regulären und vollumfänglichen Schul- und Kitabetrieb möglich“, sagt Nicole Razavi.
 
„Wir müssen nun weiterhin besonnen sein. Das Corona-Virus wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Der Gesundheits- und Infektionsschutz steht deshalb bei den nun anstehenden Öffnungen immer an oberster Stelle. Normalität werden wir noch keine haben, aber wir dürfen uns heute über einen guten Anfang freuen“, so Nicole Razavi abschließend.