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21.04.2020
Nicole Razavi MdL: „Unsere Gastwirte und Hoteliers brauchen zwingend eine positive Perspektive.“
CDU-Landtagsabgeordnete fordert Tourismus-Investitionsprogramm und Absenkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 19% auf 7% * Razavi: „Infektionsschutz einhalten, Gaststätten trotzdem schrittweise und unter strengen Regeln wieder öffnen.“
„Unsere Gastwirte und Hoteliers brauchen zwingend eine positive Perspektive“, fordert Nicole Razavi. „Wir müssen uns um sie kümmern und Insolvenzen vermeiden. Viele Unternehmen, auch im Landkreis Göppingen, stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Lage ist dramatisch. Das ist im engen Austausch mit der DEHOGA-Kreisvorsitzenden Susanne Weißkopf und in vielen Telefonaten mit Gastronomen deutlich geworden. Es geht um tausende Gastronomen, Selbständige, Angestellte und Auszubildende. Die gesamte Branche, dazu gehört der komplette Tourismusbereich und unzählige kleine und mittlere Familienbetriebe, ist durch Corona an ihrer Grenze und kann sich aus eigener Kraft nicht helfen", so die CDU-Landtagsabgeordnete weiter.
 
„Zwei Schritte sind aus meiner Sicht wichtig. Erstens braucht es auch in dieser Branche schnelle und unkomplizierte Hilfen wie ein Tourismus-Investitions-Programm aus Bundes- und Landesmitteln, das zielgerichtet eingesetzt werden kann. Ich bin auch dafür, dass die seit Jahren diskutierte Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19% auf 7% in der Gastronomie endlich umgesetzt wird. Das habe ich bereits bei einem Besuch von Tourismusminister Guido Wolf in gastronomischen Betrieben im Landkreis vor Beginn der Kontaktsperre deutlich gemacht.“
 
„Klar ist, dass das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, weiterhin sehr hoch ist. Lockerungen gehen nur in kleinen und maßvollen Schritten. Wir müssen vernünftig bleiben. Wir müssen uns zweitens aber auch Gedanken machen, wie der Infektionsschutz eingehalten werden kann und trotzdem Gaststätten schrittweise und unter strengen Hygieneregeln wieder öffnen können. Die Betriebe müssten gewährleisten können, dass der Abstand zwischen den Gästen ausreichend groß ist und Besucher und das Personal Schutzmasken tragen. Es gibt in vielen Gaststuben und Hotels sicherlich Wege, mit reduzierten Kapazitäten Gäste zu empfangen“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete.
 
„Gerade in unseren Gemeinden im ländlichen Raum wollen wir auch künftig unsere Dorfgasthäuser in unserer Mitte sehen, denn sie haben eine wichtige Funktion. Und selbst wenn es jetzt zunächst nur ein Teilbetrieb mit Einschränkungen sein mag, ist diese Perspektive ein Anfang. Ein gutes, gemeinsames Abendessen in einer urigen Gaststube ist auch in gebotenem Abstand ein Erlebnis – und nicht im Online-Handel zu kaufen. Es kann nicht gewollt sein, dass nun weitere Wirte und Herbergsbetreiber ihre Häuser aufgeben. Aber Zuversicht braucht eine Perspektive“, so Nicole Razavi abschließend.