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Presse Archiv
22.04.2013 | Nadja Kienle/SWP
Nachwuchsquelle für Einsatzkräfte
31 Jugendfeuerwehren gibt es im Kreis. Zu ihrem 40-jährigen Bestehen hatte die Jugendfeuerwehr Eislingen nach dem Kreisjugendfeuerwehrtag zu einem Tag der offenen Tür ins Feuerwehrmagazin geladen.
"Wer in der Zukunft bestehen will, muss auf die Jugend bauen" - mit diesen Worten verdeutlichte der Eislinger Oberbürgermeister Klaus Heininger beim Kreisjugendfeuerwehrtag in der Stadthalle die Bedeutung der Jugendfeuerwehren. Diese seien auch im Kreis nicht mehr wegzudenken. Dort würden nicht nur brandschutztechnische Grundkenntnisse vermittelt, sondern auch wichtige Sozialkompetenzen und ein Gemeinschaftsgefühl erlernt und gelebt.

 Es sei wichtig, für andere Menschen bereits in jungen Jahren da zu sein, erklärte die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. "Es macht aber auch Spaß, sich für die Allgemeinheit einzusetzen", fand Kreisbrandmeister Michael Reick. Kein Wunder also, dass die Zahl der Jugendabteilungen im Kreis stetig kletterte. 31 sind es heute, berichtete Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfgang Crestani. Die erste sei 1967 in Süßen ins Leben gerufen worden, es folgten Adelberg, Göppingen, Maitis, Faurndau und Eislingen. Derzeit sind in den Jugendfeuerwehren rund 550 junge Leute im Alter von sieben bis 18 Jahren engagiert, die als Nachwuchs für die aktive Wehr wichtig sind, wie auch Werner Nagel als Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender betonte. So gewinnt zum Beispiel die aktive Wehr in Eislingen ihre Zugänge zu 70 Prozent über ihre Jugendfeuerwehr. Als ein Höhepunkt steht auch dieses Jahr wieder das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager vom 27. Juli bis 4. August auf der Kuchalb bei Donzdorf an, informierte Wolfgang Crestani, der für seine Verdienste mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet wurde. Außerdem wurden Markus Gneiting, Günter Joos, Andreas Pfeifer, Martin Ilg, Michael Nickl, Stefan Habdank und Stefanie Rösch für ihr langjähriges Engagement mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landes in Silber und Andrea Borgia, Oliver Schmid und Peter Dollerschell mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

 Einen richtigen Hingucker bildete die Übergabe des von der Jugendfeuerwehr Süßen gebauten lustigen Maskottchen-Wagens an die Jugendfeuerwehr Eislingen, der im Rahmen des angekündigten Maskottchen-Laufs in den kommenden Wochen von Jugendfeuerwehr zu Jugendfeuerwehr durch den Kreis touren wird, bevor er am 15. und 16. Juni beim Kreisfeuerwehrtag in Donzdorf seine Reise beendet.

 Bevor der fröhliche Handwagen jubelnd von der Jugendfeuerwehr Salach in Empfang genommen wurde, konnte er noch einige Zeit am Feuerwehrmagazin in Eislingen bestaunt werden. Dort fand nämlich zum 40. Geburtstag der örtlichen Jugendfeuerwehr noch ein bunter "Tag der offenen Tür" statt, bei dem für Jung und Alt allerhand geboten war. Während sich die Besucher beim Segway-Parcours vergnügliche Rennen lieferten, informierte die Kreisverkehrswacht anschaulich und spielerisch rund um das Thema "junge Fahrer und Verkehrssicherheit". Neben einer kleinen Fahrzeugschau, einer Hüpfburg und der Möglichkeit, auf einer Drehleiter die Aussicht über Eislingen zu genießen, hatte die Jugendfeuerwehr eine Vielzahl an lustigen Spielen für die Kids organisiert. Im Untergeschoss wurde ein Rundgang durch die Atemschutzübungsanlage des Kreises geboten. Hier sind historische sowie topmoderne Atemschutzgeräte zu sehen.
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