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Presse Archiv
02.04.2013
Färber: „Wirtschaftspolitik macht man vor Ort“
Unternehmergespräch mit Hermann Färber. Handwerk ist Rückgrat des Kreises.
„Wirtschaftspolitik macht man nicht mit Fensterreden bei Versammlungen der Kammern, sondern vor Ort, da wo der Mittelstand zuhause ist“, sagt Hermann Färber, Kandidat der CDU zur Bundestagswahl am 22. September. Seit Wochen reist Färber durch den Kreis und unterhält sich mit denjenigen, die unsere Region so stark machen. Dort wir er dafür geschätzt, Klartext zu reden.
„Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Lohn harter Arbeit. Das vergessen wir heute leider manchmal“, betont Hermann Färber der als Selbständiger die Nöte des Mittelstands aus eigener Erfahrung kennt. Auf Einladung der ITW Industrietore GmbH in Donzdorf traf sich Hermann Färber Ende März mit örtlichen Handwerkern und Unternehmern. Dabei wurde vor allem die Diskrepanz „zwischen Politik und Realität“ beklagt.

 Deutlich wurde bei diesem Gespräch, wie sehr die Politik allen Unkenrufen zum Trotz Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes hat. „Großkonzerne können sich davon frei machen und Druck ausüben, der Mittelstand, der unser Land trägt, ist aber Leidtragender oder Nutznießer politischer Entscheidungen“, erklärt Hermann Färber. Nicht zufällig steht das sechs Jahrzehnte von der CDU regierte Baden-Württemberg bestens da. Die Umverteilungspolitik in Deutschland macht den kleinen und mittleren nun jedoch zunehmend zu schaffen. Färber: „Politik schafft keine Arbeitsplätze, aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit die Unternehmen dazu in der Lage sind.“

 Steffen Schmid, Geschäftsführer der Schmid Tanksysteme, beklagte den Arbeitskräftemangel der arbeitsunwilligen und ausbildungsunfähigen Bewerbern gegenüberstünde. Verantwortlich macht er dafür auch die Transferleistungen. Es sei zu attraktiv, sich in die soziale Hängematte zu legen. Dafür müssten aber die vielen fleißigen Bürger immer mehr Abgaben leisten. „Der Bruttolohn ist nicht das Problem!“

 Stefan Dressler, Geschäftsführer der ITW Industrietore bestätigt diese Beobachtung: „Wir haben drei Jahre Elektriker gesucht. Nun haben wir Bewerber vom Balkan eingestellt.“ Das alles schade der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

 „Wirtschaftspolitik darf nicht isoliert betrachtet werden, sonst scheitern wir“, warnt Hermann Färber mit Verweis auf die gesellschaftspolitische Komponente. Grundlegende Tugenden, die in den Familien vermittelt werden, fehlen heute vielfach: Achtung, Respekt, Anstand, Disziplin und Verantwortungsbereitschaft. Für ein erfolgreiches Berufsleben unabdingbare Grundlagen.

 Statt die für das Handwerk so bedeutsame Hauptschule de facto abzuschaffen und Gemeinschaftsschulen einzuführen sowie die Kindertagesstätten weiter auszubauen, sollten die Familien gestärkt werden, fordert Unternehmer Schmid von der Politik. Diese Maßnahmen sind mit immensen Kosten verbunden, die Bürger, Familien und Unternehmen mit immer höheren Steuern und Abgaben finanzieren müssen. Zudem könnten staatliche Institutionen die Familie nicht ersetzen. „Lasst das Geld den Bürgern und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Landes“, fordert Steffen Schmid.

 „Der Stellenwert der Mutter ist in den vergangenen Jahren zu Unrecht gering geschätzt worden. Intakte Familien erfüllen wichtige gesellschaftliche Aufgaben, die nicht ersetzt werden können und daher mehr wertgeschätzt gehören. Ansonsten bekommen wir die Rechung in einigen Jahren auch auf wirtschaftlichem Gebiet, auf dem wir uns so sicher fühlen. Ich kenne die Situation im Kreis aus eigener Erfahrung und werde dies auch in Berlin zur Sprache bringen“, verspricht Hermann Färber, Kandidat der CDU im Wahlkreis Göppingen.
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