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26.09.2017
Nicole Razavi MdL: "Dass der Metropolexpress bis Geislingen vorerst nicht kommt, ist eine Folge politischer und fachlicher Fehler!"
Ein gutes Angebot wurde ohne Not zerschlagen.

„Beim Thema Metropolexpress wiederholt sich jetzt, was wir seit Monaten mit den großen Qualitätsproblemen im Fahrplan erleben: der vergebliche Versuch, nachträglich falsche politische und fachliche Entscheidungen zu reparieren“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL. „Dass der Metropolexpress ab 2019 in Süßen endet und nicht bis Geislingen fährt,  ist keine Folge fehlender Kapazitäten auf der Strecke und hat nichts mit dem Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zu tun. Verantwortlich hierfür sind falsche politische und fachliche Vorgaben.“

„Ich darf an die Fakten erinnern: Im Nahverkehr fahren nur die Züge, die vom Land als Aufgabenträger bestellt werden. Tatsache ist, dass Verkehrsminister Hermann in grün-roter Regierungszeit den Metropolexpress nur bis Süßen ausgeschrieben und bestellt hat. Grundlage dafür ist die Nahverkehrskonzeption 2025, die sich fälschlicherweise an Fahrgastzahlen ausrichtet. Ich kritisiere dies seit Jahren, weil das obere Filstal und andere ländlich geprägte Regionen mit weniger Einwohnern damit benachteiligt werden. Ich muss mir deshalb auch die Augen reiben, wenn sich mein SPD-Kollege Sascha Binder jetzt an die Spitze der Kritiker stellt! Die SPD hat als Koalitionspartner genau gewusst, welche Folge diese verfehlte SPNV-Politik haben wird und sie trotzdem mitgetragen.“

„Zur Einigung, den Metropolexpress doch bis Geislingen zu verlängern, war das Verkehrsministerium erst auf massiven Druck aus der Raumschaft bereit und durch die Zusage des Kreistages, sich an den Kosten zu beteiligen. Dass dafür das von der Deutsche Bahn bereits abgebaute dritte Gleis im Geislinger Bahnhof notwendig ist, hat sich erst danach herausgestellt. Das heißt, der Metropolexpress hätte vor Jahren von vornherein bis Geislingen bestellt und der Abbau des dritten Gleises verhindert werden müssen. Wäre damals gleich richtig bestellt worden, müssten wir uns jetzt nicht mit diesem Thema beschäftigen. Ich würde mir allerdings auch wünschen, dass der Landkreis als betroffene Raumschaft in solchen Fragen kritisch und rechtzeitig auf Planungen aus dem Verkehrsministerium reagiert.“

„Dass der Filstaltakt nach jahrzehntelanger Erfolgsgeschichte jetzt zu einem derartigen Reparaturbetrieb wird, ist absolut verheerend und wirft uns um Jahre zurück. Ohne Not wurde ein gutes Angebot zerschlagen. Ich erwarte vom Verkehrsministerium und von der Bahn Antworten und jede Anstrengung, die Situation zu verbessern“.

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